Irgendwo, vermutlich beim Perlentaucher, stand neulich, dass in einem Artikel des New Yorker ein Vergleich der beiden massenwirksamen, außerparlamtarischen Spass-Oppositionellen Beppe Grillo und Michael Moore, stattfinden würde. Über die Aussage, dass Grillo der italienische Moore sei, im ersten Absatz des Artikels, ging das dann leider nicht hinaus.

Nichtsdestotrotz hat Tom Mueller ein sehr gutes Portrait Grillos und des derzeitigen antipolitischen Italiens abgeliefert: Beppe’s Inferno.

Darin ein paar rührende Worte über ein rührend-wahnsinniges sardisches Ehepaar, dass durch wuchernde Pachtkosten beinahe auseinandergerissen wurde und bei einer Veranstaltung Grillos plötzlich im Mittelpunkt stand:

Maria Pau, a portly farmer in her sixties, recounted how her husband had slowly grown deranged as their depts mounted. Rather than tell her how dire their situation was, he had demanded a divorce, and had even reported her to the police for attempting to poison him. During her speech, she turned twice to her husband, who had had a stroke and sat in the audience wheelchair. „Don’t cry, Salvatore!“ she told him. Salvatore, his face wet with tears, nodded and tried to smile.

Achso: Pinocchio kommt bald wieder, geht nur gerade zeitlich nicht!